Das schon innerhalb kurzer Zeit sozusagen jeglicher Respekt überhaupt für viele Künstler verloren geht, indem man nicht einmal mehr sich überhaupt auf eine Art "Szene" einlässt, die sich supportet, könnte man durchaus als Mangel auffassen. Sozusagen: Solche Leute haben nicht mal einen Blick über 10Jahre, schon jetzt immer nur Neue Acts, da schmilzt das "Gemeinsam" ja schon, bevor es überhaupt den Boden erreicht hat. Schnee von Gestern, Noise von Morgen. Leute im Whatever-Modus.
Zitat von jackboots&birdsgenerationen wechsel is ja auch eine völlig normale sache, gibts in jeder szene, finden die alten doof, die jungen kümmern sich nich drum. kennt man. generell kann man sagen wenn man glücklich bleiben will oder zumindest entspannt nimmt man mit was man kann, geniesst sowas wie da oben , macht sich keinen kopp zu welchem kreis man den nun gehört. macht sein eigenes ding mit seinem umfeld und kümmert sich nich weiter um den globalen zerfall von lieblingsmusik, es geht immer weiter. wir hatten das thema ,minor. wenn man natürlich mit dem was man macht geld verliert muss man sich fragen was es einem bringt aber das is nochmal ne andere sache.
Zitat von SchwanzylantWenn ich raten darf @Rübezahl:
Das schon innerhalb kurzer Zeit sozusagen jeglicher Respekt überhaupt für viele Künstler verloren geht, indem man nicht einmal mehr sich überhaupt auf eine Art "Szene" einlässt, die sich supportet, könnte man durchaus als Mangel auffassen. Sozusagen: Solche Leute haben nicht mal einen Blick über 10Jahre, schon jetzt immer nur Neue Acts, da schmilzt das "Gemeinsam" ja schon, bevor es überhaupt den Boden erreicht hat. Schnee von Gestern, Noise von Morgen. Leute im Whatever-Modus.
Das könnte ich verstehen.
Das ist auch ein für mich wichtiger Aspekt, und dann noch mein Senf aus meiner Sicht: ich habe viel Kraft, Mühe und Herzblut in diese Subszene gesteckt, weil mein Ansatz war: ein Label und ein Mailorder für genau diese Art von Musik zu sein. Ich wurde enttäuscht und habe viel Geld verloren. Ich habe es mir (u.a. mit Threads hier im Board) zu erklären versucht, was da schiefgelaufen ist. Meine Erklärung war: es gibt sie nicht (mehr), die Zielgruppe, für die ich das gemacht habe.
Ich stelle nun im weiteren fest, oder zumindest sagst Du mir: DOCH, sie gibt es. Und wir haben alle einen Riesenspass.
Und ich muss feststellen: ok, dann habe ich alles falsch gemacht, mein Beitrag hat den Test nicht bestanden. Wenn also alles prima ist, dann sind die einzigen "Verlierer" dieser speziellen Subkultur die Labels, denn da ist mal Geld reingeflossen, um Produktion von Tonträgern zu stemmen. Weil jene Leute dem Irrglauben erlagen, dass Tonträger ein Teil oder Beitrag für eine Szene wären (jenseits von allen marktwirtschaftlichen Aspekten). Scheinbar nicht.
@Rübezahl Du hast sicher den einen oder anderen Einblick von mir, was ich damit erlebt habe, gelesen. Warum Du darin meine Enttäuschung nicht herausliest, und den Versuch, herauszufinden, warum es nicht geklappt hat, um was anders oder besser zu machen, ist mir jedoch auch nicht klar.
Ich freue mich ehrlich über alles, was funktioniert und den Beteiligten Spass macht. Ich habe mich mit meinem Beitrag zum Thema Noiz in die Nesseln gesetzt, muss nun begreifen, dass es falsch war und darf meine Wunden lecken. Es ist gut, wenn ihr weitermacht und Eure Freude dran habt. Es ist nur eben nichts spezielles (mehr). Es ist Krach, so wie es ihn schon seit 40 Jahren gibt. Auch das ist eine Erkenntnis von mir und vielleicht ist auch das eine Ursache, weshalb es nie Interesse an Veröffentlichungen aus diesem Bereich gab.
Ich gönne jedem seinen Spass auf Party und im frohen kreativen Ausleben. Es ist toll, wenn sowas Zuspruch findet.
Ich hätte mir für meine Sachen mehr davon gewünscht, auf die Weise, wie ich immer begeistert war, wenn ich selbst auf Labels und deren Werke gestoßen bin.
Endpunkt: Ich habe begriffen: ihr macht euer Ding, das ganze läuft. Dazu waren die Fragen da. Ich selbst kehre dieser Art von Musiklandschaft aus den genannten Gründen den Rücken zu, ist mir zu undankbar und musikalisch nicht ansprechend. Ich wende mich anderen musikalischen Spielarten zu, die ich noch immer spannend finde.
Aber ich mache mir Gedanken dazu. Als Religionswissenschaftler ist die Frage nach dem Sinn Teil meiner Berufung.
Ich glaube ich verstehe worum es dir geht, auch wenn ich finde, dass du hier deine Enttäuschung über die fehlende Wertschätzung deines Beitrags zur Szene, hier mit anderen Dingen vermischst. Zusammenfassend lässt sich glaub ich auch sagen, dass ich auch eine völlig andere Herangehensweise habe. Ich denke nicht wirklich in solchen Szenekategorien und mein künstlerisches Schaffen entspringt weniger dem Gedanken irgend einer Szene etwas zu geben. Ich denke, wenn ich über den Sinn meines Schaffens nachdenke (was aber gar nicht so häufig passiert. die meiste Zeit halte ich es eben wirklich nach dem Grundsatz, solange ich Spass dabei habe, ist es gut), will ich vor allem Leute inspirieren, etwas ähnliches zu machen, selbst kreativ zu werden. Ich mag deshalb auch Dilletantentum, Amateurhaftigkeit, DIY und ich denke diese Werte sind es auch die ich gerne übertragen weiss. Szenen wie Genres sind doch irgendwie eh immer in gewisser Weise einengend, konservierend.
Also ich denke die Szene als Netzwerk um gemeinsam Dinge zu stemmen, Sachen zu organisieren, finde ich gut. Ich finde es auch sehr interessant hier im Forum von den älteren Hasen ihre Erfahrungen zu hören. Aber diese Gedanken von wegen, "wir gehören zu Szene X, also sollten so und so handeln, den und den einladen" empfinde ich eher als hemmend, und diese Gedanken, meine ich bei dir öfters rauslesen zu können. So "Pay your dues"-mäßig, nene...
Zitat von RübezahlIch mag deshalb auch Dilletantentum, Amateurhaftigkeit, DIY und ich denke diese Werte sind es auch die ich gerne übertragen weiss.
ich auch aber es is oft anstrengend zu erklärn das es mit absicht passiert und nicht weil man zu doof ist, also quasi ne professionelle amateurhaftigkeit
Zitat von RübezahlIch mag deshalb auch Dilletantentum, Amateurhaftigkeit, DIY und ich denke diese Werte sind es auch die ich gerne übertragen weiss.
ich auch aber es is oft anstrengend zu erklärn das es mit absicht passiert und nicht weil man zu doof ist, also quasi ne professionelle amateurhaftigkeit
Naja aber ich mag ja gerade auch wenn es nicht mit Absicht passiert, einfach weil die Leute dahinter eben Menschen sind und Fehler machen. Professionelle Amateurhaftigkeit mag ich auch, z.B. auch wenn man überlegen muss ob das jetzt so gewollt war oder nicht. zB, als ich dich noch nicht so kannte, fand ich deine Art aufzulegen, sehr komisch, du hast immer so hin und hergecuttet obwohl ich fand, es passt gar nicht zusammen und du hättest besser daran getan, einfach schnell rüberzuziehen und nicht noch 10 mal ping-pong zu spielen. inzwischen finde ich deine art aufzulegen sehr gut, weiss gar nicht ob du da was geändert hast, oder du meinen geschmack geprägt hast. irgendwer hat mir auch so ne story erzählt wo jemand auf ner Party zu ihm meinte, dass der DJ (Christoph) überhaupt nicht auflegen kann, und das erstmal noch üben soll Ist natürlich nicht all zu Ernst zu nehmen. Aber so ne Atmosphäre auf Parties ist mir lieber als so Festivals wo dann erstmal in Schriftgröße 300 die Headliner aufgezählt sind. Und wo dann auch niemand wagt zu sagen dass die kacke sind oder so. Und so Sachen wie Maschinenfest gehen halt bisschen in so eine Richtung, finde ich. Da wird irgendwie vor allem die Vorstellung einer Szene und eines Genres reproduziert, die Leute die da hingehen, sind seit langem dabei und wollen auch genau das haben, wie sie die Bands kennen, keine Überraschung. Natürlich ist das in gewissem Maße immer der Fall, ich geh auch auf Parties und erwarte dann irgendwas, und bin dann auch mal enttäuscht, wenn es nicht meinen Geschmack trifft. Aber am liebsten geh ich eigentlich auf solche Veranstaltungen wie eben dieses Festival jetzt, wo ich kaum jemand vom Line-Up kenn und lasse mich überraschen. klar, wäre ich enttäuscht wenn dann nur Reggea gespielt wird, aber grundsätzlich wäre ich ziemlich offen für alles Mögliche.
Jetzt hab ich wieder viel blabla abgesondert, eher ein Monolog, denn eine Diskussion Aber ich tu mir in Internet-Diskussionen eh immer schwer. Ich geh dann auf einen Punkt ein und gerate dann ins Schwafeln. Hab aber nicht das Gefühl, dass das nur mir so geht, eher im Gegenteil
naja mein dj style is schon gewöhnungsbedürftig, das kommt auf meine laune und auf die platten/musik und auf die parties/stimmung an. manchmal wird gecuttet,das klappt mal erstaunlich gut, andernmal dann wieder nich. andernmal wird traditionell(er) gespielt das is auch mal so mal so. ich übe halt nie wirklich und sehe das eher als ein "happening" sonst wird mir langweilig. muss man halt beim nächstn mal wiederkommen um rauszufinden obs besser oder schlechter geht. ( alles halbso ernst). oft spiel ich auch platten die ich noch nie gespielt hab oder die einfach logisch nicht zusammenpassen ich die aber trotzdem so hören will....
maschinenfest sollte man nicht als szene indikator nehmen das is seit jahren nur ein und der selbe rhythmic noise brei (von denen ein paar schon ok sind) plus trends die grade hip sind.
@Rübezahl Natürlich hast Du eine andere Herangehensweise. Ich schrieb in diesem Moment nicht als Musiker, sondern als so'n Verrückter, der mal ein Label gegründet hat. Ich habe es auch mal mit Event-Orga versucht. Da habe ich diverse Erfahrungen gemacht und die versuche ich nun zu relativieren oder zu entwerten.
Es liegt, denke ich, auf der Hand, weswegen da von mir so ein bissel der Nazi durchscheint: als Label, das sich als seriös versteht (offizielle Anmeldung, Steuererklärung, Schriftverkehr mit der GEMA, Verkauf der Tonträger an Distributoren NUR, wenn man auch ne VAT-Nr. hat) ist ne gewisse Disziplin von Nöten, die leider mit easy-living und "ach, ich seh das nicht so eng" (nur als sprachliche Spielchen, nicht persönlich gemeint), nichts mehr zutun hat. Ich muss abwägen, kalkulieren, und für mich ist es existenzgefährdend, wenn ich mich bei einer Produktion vertue. Für mich als Person und Musiker natürlich nicht, aber für das Label. Du wirst das verstehen: wenn man einem Ladenbesitzer, der versucht, sich über Wasser zu halten, sagt "eh, du bist mir zu unentspannt", dann zeigt er einem 'n Vogel
Zitat von Rübezahl Aber diese Gedanken von wegen, "wir gehören zu Szene X, also sollten so und so handeln, den und den einladen" empfinde ich eher als hemmend, und diese Gedanken, meine ich bei dir öfters rauslesen zu können. So "Pay your dues"-mäßig, nene...
Es geht auch da nur um eine theoretische Auseinandersetzung mit einem Phänomen, das in der westlichen Welt der Nachkriegszeit (WW2) entstanden ist, und das mich auch jenseits des Akademischen ungeheuer fasziniert: die Jugendkultur/Szene. Eine Szene (ja, wir hatten das, es gibt keine) hört, genauso wie eine Religion, auf zu existieren, wenn niemand mehr daran glaubt und/oder sich keiner mehr an ihre (unbeschriebenen) Regeln hält. Ich versuche andere Leute, die da ebenso Einblicke und Erfahrungen haben, zu ein paar Gedanken, Stellungsnahmen zu bewegen, um dahinter zu kommen, ob's das für uns gibt/gab. Das geschieht allein aus Interesse und Spiel mit dem Inhalt. Ich betreibe Feldforschung. Messias & jackboots&birds und ich haben vor zwei Tagen lange über diese Themen gesprochen, war gutes Männergespräch.
Zitat von Rübezahl Jetzt hab ich wieder viel blabla abgesondert, eher ein Monolog, denn eine Diskussion Aber ich tu mir in Internet-Diskussionen eh immer schwer. Ich geh dann auf einen Punkt ein und gerate dann ins Schwafeln. Hab aber nicht das Gefühl, dass das nur mir so geht, eher im Gegenteil
Zitat von minor Eine Szene (ja, wir hatten das, es gibt keine) hört, genauso wie eine Religion, auf zu existieren, wenn niemand mehr daran glaubt und/oder sich keiner mehr an ihre (unbeschriebenen) Regeln hält. Ich versuche andere Leute, die da ebenso Einblicke und Erfahrungen haben, zu ein paar Gedanken, Stellungsnahmen zu bewegen, um dahinter zu kommen, ob's das für uns gibt/gab.
Ob es das überhaupt je gab. Oder ob das eine Erfindung der Medien, oder von Schriftstellern, oder von Geschäftsmännern war oder ist.
klingt eigentlich spannend das Konzept, gibt sich unkonventionell und anti-autoritär, was dann tatsächlich davon rüber kommt, ist meist ne andere Frage. Auf jeden Fall für meinen Geschmack schon mal besser, als sich auf irgendwelche elitären Szene-images zu versteifen. Klar ist das auch immer ne Gradwanderung in die Beliebigkeit abzutriften - für die einen eine Gefahr, kann es auf der anderen Seite aber auch heißen Grenzen immer weiter aufzulösen. Und das macht es für mich erst interessant. Das mit dem Support ist wieder ne andere Geschichte, kann sicher angenehm sein und auch Selbstbewusstsein fördern, allerdings ist auch nie ganz klar, wer wem wieviel Wahrnemungverzerrung zumuten will und nervige Gruppenmentalität kann auch ein intensiver Atmo-killer sein. (Soll kein Vorwurf sein, passiert mir selber, oft eher so als Ausweg, wenn sonst garnix mehr zu gehen scheint, worauf sich dabei eingelassen wurde, ist meist erst zu merken, wenns bereits zu spät ist.)
Zitat von Rübezahl... Fernab von jeglicher Zivilisation in einem ehemaligen Stollen, ...
Oha, das wäre natürlich der Übahhh.Hamma!, wenn das tatsächlich in nem Bergwerksstollen wäre. Würde mein Höhlen und Gewölbe Fetisch voll auf seine Kosten kommen. ;P Von dem was ich gesehen hab ist das aber eher in den Bergwerksgebäuden: "decommissioned coal-miners washroom place called “vašhava”. ...".
Wie dem auch sei...
Zitat von Rübezahl... mit einem Hostel daneben, das komplett von den Festivalleuten belegt ist. ...
klingt find ich so als ob nicht wirklich Platz ist für viel Publikum, bzw. scheint dies ohnehin einfach aufm Floor zu pennen; wie aus der Ankündigung hervor geht. Zwei, drei Nächte im Freien sind im Sommer vielleicht auch nicht so wild, wenn ich dabei bin, ist der Regen allerdings schon sowas wie ein obligatorischer Zusatzeffekt.
Doch was soll die lange Rede, hab eh keinen Plan wie ich da hin komme. Verpeilt wie ich bin, bleib ich auf der Hälfte der Strecke in irgend ner verlassenen Einöde hängen, weil ich ne Ansage falsch verstanden hab und muss dann ohne Wasser und Nahrung eine Woche dort warten, bis der nächste Bus kommt, mit dem ich zurück fahren kann.
Solange wie sich Niemand verpflichtet fühlt, mich dort hin zu tragen, sehe ich das aber nicht unbedingt als Kritikpunkt!
Speaking of the special industrial setting! Gleich noch eine Reise zum Größten Penis äh Schornstein Europas mit dranhängen!: (Kohlekraftwerk, ist ja naheliegend und dazu noch in einer Bergregion, da musste es wohle etwas höher hinaus, sollen ja schließlich Alle was von den Rußpartikeln haben.)
stimmt schon ... ich wollte nur schonmal erste Fundstücke präsentieren ... vielleicht lad ich gleich auch noch was hoch in besserer quali ... ich hab total viel gefilmt ... aber kann hier nicht schneiden ... eig. nichtmal zeit zum hochladen ... mal schauen ... ich find aber ansonsten besser was zum schauen in schlechter tonquali als garnichts generell ... aber easy gesagt, wenn man immer probiert mangelndes spielerisches talent durch bunte outfits und bescheuerte tanzeinlagen und dergleichen zu kompensieren^^
deins wäre wohl interessanter, sowas wird ja niemandem gerecht. ich wundere mich nur auch so harsch über so allgemein schlechte soundquali bei ansprechender fimquali (handyfilmung?), weil ich 'nen recht billigen camcorder hab, der aber doch voll brauchbares liefert und wahrscheinlich 'n bruchteil von dem, was andere in ihr handy stecken, kostet - man dann aber gleich viel mehr hübsches nach hause nimmt. da müsse man doch ma wen auftreiben können, bei der ganzen technikfreakerei.
das obere Video (Fecal Vomit) war von mir, ist eigentlich guter Sound. Auf dem Festival war es halt schweinelaut, da clippen die meisten Cameras, die eine bei niedrigerer, die andere bei höherer Schwelle. Meinem Sichtfeld nach war ich die einzige die ab und an mal mit Handy aufgenommen hab, die anderen hatten nur vlt. nicht so teure Cams. Und wies immer ist, wer Kohle in so was steckt, bearbeitet idR auch nach und lädt dann erst viel später hoch oder garnicht wg. unbefriedigtem Perfektionismus.
Ich denke, daß es bald Videos in guter Soundquali geben wird, btw. haben wir eh auch vieles mit aufgenommen über den Mainout vom Mixer (ging diesmal meistens, ist ja desöfteren komplizierter bei größeren Mischern warum auch immer, bzw. oft muss dann Sound pro Kanal einzeln nachjustiert werden oder ist auf ganz anderem Level und damit die Aufnahme per se fürn Pesek). Nur halt besagtes Problem, daß mom kein PC da ist, wo sich adäquat mit Bildprogrammen arbeiten läßt noch Zeit... aber sonst ist das noch grad rübergekommen:
das war auf der Finissage einer Ausstellung, die eng mit dem Festival verknüpft ist und eig. auch dort teilweise hinverlegt werden sollte, für uns Auftakt der Spielsaison, leider gab es letztendlich interne Schwierigkeiten und wir haben als einzigstes gespielt. Gab eine spontane längere Performance, von der es scheinbar keine Photos gibt, aber ich hab ein Video dazu, das ich dann aber wirklich schneiden muss, die ersten 15 Min oder so sind Soundcheck. Die Bilder der Ausstellung gibt es dort zu sehen: http://bergant-foto.blogspot.de/
"Nebenbei" sollte am Festivalwochenende und danach noch das Rog, der vlt. wichtigste oder meist beachtetste Squad in Ljubljana, so nach Hörensagen, offiziell aber erstmal nur ein größerer Teil davon, geräumt werden. Wir konnten leider nicht an der Blockade teilnehmen, da wir mit dicken Koffern in town waren und da auch Neonazis als Freunde der Securities, die von der Stadt zum "Schutz" des Rog beordert und beauftragt wurden und vom Rog dann abgelehnt, anrückten, nur den Aktiven Verteidigenden Probleme bereitet hätten durch unsere Inmobilität. Es lag wohl komisches in der Luft, wir trafen auch schon sehr rechts anmutendes Volk in der Innenstadt, wo wir stattdessen bangend straßenmusizierten und auf News warteten, aber bisher weiß ich nur, daß ein (Räumungs-?) Bagger von der Stadt Lila angemalt wurde und die Blockade erstmal erfolgreich war, die Barrikaden wurden durch geparkte Autos, Reifen und Holzzeugs ergänzt, hab Photos gesehen, aber sah alles nach der Ruhe vor dem Sturm aus. Zum Glück sind zur Unterstützung auch so einige Squatter aus Kroatien und anderen umherliegenden Ländern eingetroffen.
Zitatdas obere Video (Fecal Vomit) war von mir, ist eigentlich guter Sound.
ja, das ist auch gut, bevor ich vergesse, das zu sagen. da geht mir höchstens der act an sich auf den sack, aber insgesamt gut eingefangen und auch der sound wird dem gerecht.
Ausstellung im Nebenraum Neven (Hauptorganisator) und Höhenkontrolle beim zocken DIY Schleichwerbung für unser Lieblingsbilligbier auf dem Festival mit Topmodell Fecal Vomit und perfekt inszeniertem Ambiente