#1 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von das_programm 20.06.2016 22:24

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kundgebung und tanzdemo für mehr gegenkultur, weniger gentrification und kommerzialisierung, etc.
21.6.2016, berlin-friedrichshain
http://mbf.space

MBF Ablauf 2016

* 16Uhr AuftaktKundgebung Lenbach-/Ecke Simplonstraße, mit Livemucke,
political HipHop, conscious Rap, ElektroPunk
Free street stage 4pm:
* Ambigu live conscious Rap HipHop
* das_programm – live – electro hardcore punk experimental noise (das-programm.bandcamp.com)
* Ben Bloodygrave live electropunk
[[kühle biere bei praxis]]

* 19Uhr (Nacht)TanzDemo – Start am Ostkreuz – Sonntag-/Ecke
Simplonstraße, mit FreeTekno, Noise, Hardcore, Drumnbase, Jungle
* 20Uhr 1. Zwischenkundgebung Traveplatz, gegen Gentrification, für
Bewegungsfreiheit, gegen das Freudenberg-Areal etc. pp.
* 21Uhr 2. Zk Sama/Ecke Rigaerstraße, über die Entwicklungen im
Nordkiez, für eine soziale Stadt von unten
* 22Uhr 3. Zk Boxi -> Übergang zur NachtTanzDemo mit special effects,
Kundgebung mit Betroffenen, Vertretenden bedrohter Projekte
* 23Uhr 4. Zk Stralauer Allee, über freie Musik und Alternativen, gegen
die GEMA, MTV und Universal Music …
* 24Uhr AbschlußKundgebung Puschkinallee/Ecke am Flutgraben (gegenüber
Schlesischer Busch) am Park mit Bikestuntshow, für mehr Freiheit und
Freiräume für alle, in und auf allen Lebensbereichen …
So, also: Alle hin!
Mehr Glitzer für alle
MBF Route 2016
Start 19Uhr Ecke Sonntagsstraße/Simplonstr./Bahnhofstr., vor dem
ehemaligen Zugang zum Bahnhof Ostkreuz, Route ca. 6,0 km: Von
Annemirl-Bauer-Platz (ehem. Lenbachplatz), über Simplonstraße/Ecke
Sonntagsstraße, auf Bahnhofstraße, Gürtelstraße, Oderstraße,
Jessnerstraße, Travestraße, Pettenkoferstraße, Rigaer Straße,
Silvio-Meier-Straße, Frankfurter Allee/B1/B5, Mainzer Straße,
Gärtnerstraße, Modersohnstraße, Stralauer Allee, Elsenbrücke/B96a,
Puschkinallee bis Höhe Nr. 52, Ecke am Flutgraben, nach 12435 Berlin
Alt-Treptow, Kungerkiez, Treptow-Köpenick.
http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/location-route/
Audio: http://www.pediaphon.org/~bischoff/radiopedia/mp3/3313.mp3
fb event: https://www.facebook.com/events/1137441519641002/
our group on fb: https://www.facebook.com/musikbrauchtfreiraeume
auf indy linksunten: https://linksunten.indymedia.org/de/node/181061
(https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/200664)
(https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/200790)
im Stressi: http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=21062016


Musik braucht Freiräume
MBF 21.6.
Kundgebungen & NachtTanzDemo
Politischer Aufruf 2016
„Ahey, Ahoi und Ahua! Berlin ist totkonsumiert und zugeschissen mit
Konsumtempeln, es lebe die freie Welt. Im Nordkiez will die CG-Gruppe
mit dem >>Carre-Sama-Riga>Freudenberg-Areal>Autobahn 100>Revaler Spitze< < untergrub die dortige etwas alternaivere Clubkultur in Friedrichshain, und auf dem RAW-Gelände herrschen nun Zucht und Ordnung sowie der Wachschutz der Kurth-Gruppe (Vater & Sohn) mit Knarre und Hunden. Wir wehren uns gegen diskriminierende Schikanen, Überwachung, Kontrollen, Inkriminierung und Repression. Dagegen sind wir für aktive Angebote zur Verbesserung der Lebenslagen, Aufklärung und basisdemokratische Alternativen. Legalisierung statt Prohibition und Kriminalisierung oder noch besser vollkommene Freiheit von gesetzlicher Zwangsregulation. Gute alte Spätis und lockere Läden müssen dichtmachen, echte alternative Locations werden gekündigt, geräumt, bedroht. Das Leben ist sowieso nicht leicht, wenn Mensch nicht nach der Stechuhr, wie ein Roboter, leben kann und will. Weil wir das alles sowie die gesamte Kapitalkacke eh scheisse finden, weil wir lieber ganz bewusst laut statt leise sind, unser Leben selbstbestimmen, selbstorganisieren und uns nichts
von Schickimicki, Baulärm, Verkehrslärm und sonstigem Schnickschnack vormachen oder Spekulationen weißmachen lassen wollen und auch nichts glauben sondern wissen und selbst erleben und machen wollen (DIY!). Wir lassen uns nicht kaufen und nicht einlullen. Schon garnicht von spießbürgerlichen „Anrainern“ oder anderen reaktionären Elementen, bürgerlichen Auswürfen, wie Erscheinungsformen der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Weil wir Lebensecht, nah und authentisch statt nur Tünche sind, darum sind wir hier, genau an dem Ort des Geschehens, mittendrin statt nur dabei. Wie es schon seit Jahrzehnten durch die Straßen klingt: „Wir sind hier und wir sind laut, weil man* uns unsre Freiheit raubt!“ Dabei wollen wir ganz bewußt einen richtig bunten Gegensatz zur monotonen deutschen und neoliberalen scheinindividuellen Einheitsbreikultur darstellen. Wir organisieren uns in Kollektiven/Gruppen und wehren uns als Kulturschaffende, Künstler_innen und Musiker_innen konkret gegen
die Verwertungsindustrie (Kulturindustrie), z.B. die Musikindustrie, wie die GEMA und stellen mit dem Zeichen „für Creative Commons“ (CC) eine Alternative zur durchkommerzialisierten und konformistischen offiziellen sogenannten „Fete de la Musique“ dar, wo indirekte Abgaben an Musikkonzerne fließen, egal ob mensch möchte oder nicht. Lest dazu unsere Statements der letzten Jahre. Politisch wollen wir keinen Reformismus betreiben, sondern zeigen darum offensiv was freie Musik, Kultur und Leben bedeuten können und wir gehen damit und dafür bunt und laut auf die Straße, solidarisch mit bedrohten Orten und Plätzen, nicht zu überhören und nicht zu übersehen. Denn Musik braucht Freiräume und Freiräume brauchen Musik. Aber, wir vergessen nicht wo die Energie der Freiräume herkommt, nämlich von unten. Deswegen erinnern wir an markanten Orten an alte und neue soziale Kämpfe, wo wir die Zwischenkundgebungen machen werden, am Traveplatz, an der Rigaer Ecke
Samariterstraße, am Boxhagener Platz und an der Stralauer Allee. Und, wir vergessen nicht; der Ton macht die Musik. Kommt darum alle! Macht mit! Bringt eure selbstgebauten und gebastelten Soundsysteme, Musikrucksäcke, Anlagen auf Rädern o.ä. mit. Kommt mit Rollstühlen, Rollis, E-Rollis, Fahrrädern, Lastenrädern, Skateboards, Rollerskates, Rollschuhen, Rollerblades, Rollbrettern, Bollerwagen, Handwagen, Sackkarren, Fahrradanhängern, Betten-auf-Rädern und was euch sont noch so einfällt. Malt Banner, Transpis, Schilder, z.B. für Bewegungsfreiheit, für die Freiheit von der Lohnarbeit, Wohnfreiheit, Lebensfreiheit, Mobilität, Musik, Platz zum Leben, für alle. Gegen Menschenverachtung. Seid bunt, seid kreativ, seid laut, seid unmißverständlich, gegen Gentrification, gegen Mieterhöhungen und Räumungen, gegen die EM, gegen die A100, gegen Verdrängung, gegen Kapitalismus, gegen Volk, Staat, Nation und Kapital. Für grenzenlose Solidarität. Alles für alle! Raven ist
wunderbar gegen alles andere, denn nur die Revolution ist wunderbar, alles andere ist Quark.“
Politique Situationniste – Politische Crew
(https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/200381)
---
Dieser Aufruf ist ein Statement von politischen Beteiligten an MBF, aber
nicht vom MBF-Kollektiv selbst.
Macht mit uns die längste Nacht zum Tag und den längsten Tag zur
kürzesten Nacht!

#2 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von marcore 20.06.2016 22:32

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yeah
danke fürs posten

#3 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von einshochdrei 23.06.2016 00:29

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also ich fands toll!

#4 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von Leuchte_Speedcore 23.06.2016 14:06

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Musik braucht vor allem Eins, ein Intressiertes Publikum.

#5 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von FaTeR 23.06.2016 14:55

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Zitat von marcore
yeah
danke fürs posten



Warst du da?
Weisst du was am Boxi los war?
Wir waren da kurz "pausieren".

#6 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von FaTeR 23.06.2016 14:56

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ps: fuckin Police hats natuerlich gleich am nexten Tag ausgenutzt.
Fuck u Henkel.
Dich kriegen wir schon noch dran.

#7 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von marcore 23.06.2016 18:53

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Zitat von FaTeR

Zitat von marcore
yeah
danke fürs posten



Warst du da?
Weisst du was am Boxi los war?
Wir waren da kurz "pausieren".



was meinste genau, ik war gegen kurz vor 22 uhr dort, weil nachttanzdemo dort langkam
hab da nix weiter mitbekommen
bulln warn halt überall in 2er gruppen in der demo, später dann och spalier..

Zitat von FaTeR
ps: fuckin Police hats natuerlich gleich am nexten Tag ausgenutzt.
Fuck u Henkel.
Dich kriegen wir schon noch dran.


ich hab da einen koffer(raum) in berlin

#8 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von FaTeR 23.06.2016 19:25

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na am Boxi solls ja wohl Verhaftungen gegeben haben und Randale.
Deswegen gings auch nich bis zum Ende sondern bei MTV war dann Sense.

#9 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von marcore 23.06.2016 19:30

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verhaftungen hab ich keine bemerkt, saßen aufm boxi, bis demo dort langkam
ne ahnung warum die eingehaftet wurden? bullen waren ja auff krawall gebürstet, ganze zeit stressig durch die menge laufen, immer schön schon die handschuhe an..
konntste kaum in ruhe kiffen, war ständig das pack in sicht- und riechweite

#10 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von FaTeR 23.06.2016 19:51

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Ne. Kein Plan.
Wir waren ja da auch grad abwesend.

Hinterher simma noch ins Kili.
Da war ganz schön was los.

#11 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von Schwanzy 23.06.2016 20:35

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Zitat von marcore

Zitat von FaTeR
ps: fuckin Police hats natuerlich gleich am nexten Tag ausgenutzt.
Fuck u Henkel.
Dich kriegen wir schon noch dran.


ich hab da einen koffer(raum) in berlin



Zitat
"Lasst uns die organisierte Traurigkeit durchbrechen und wieder anfangen zu Leben! Bildet Banden, bildet euch und bereitet euch vor. Kreativ & solidarisch zum 10 Millionen Euro Sachschaden und für Henkel gilt immer noch: Ab in den Kofferraum!"



Ist da sso ein geflügeltes Wort schon bei euch?
RAF-Anleihe?

#12 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von ZaraPaz 23.06.2016 20:39

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#13 RE: musik braucht freiräume - 21.6.2016 von marcore 23.06.2016 21:41

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Zitat von Schwanzylant

Zitat von marcore

Zitat von FaTeR
ps: fuckin Police hats natuerlich gleich am nexten Tag ausgenutzt.
Fuck u Henkel.
Dich kriegen wir schon noch dran.


ich hab da einen koffer(raum) in berlin



Zitat
"Lasst uns die organisierte Traurigkeit durchbrechen und wieder anfangen zu Leben! Bildet Banden, bildet euch und bereitet euch vor. Kreativ & solidarisch zum 10 Millionen Euro Sachschaden und für Henkel gilt immer noch: Ab in den Kofferraum!"



Ist da sso ein geflügeltes Wort schon bei euch?
RAF-Anleihe?



eine anspielung darauf, ja

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